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  • Rechtspositivismus Kelsens Reine Rechtslehre
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    Rechtspositivismus: Kelsens Reine Rechtslehre

    15. Juli 2024 / No Comments

    Lesedauer 7 MinutenHans Kelsen – „Reine Rechtslehre“: Der Rechtspositivismus Im Naturrecht hat das Recht eine äußere Dimension. Es wird aus höheren Prinzipien wie etwa der Natur selbst oder einer göttlichen Ordnung abgeleitet. Bei Kant, Fichte oder Hegel hat das Recht eine innere Dimension und ist, auch wenn zwischen diesen drei Denkern Unterschiede bestehen, auf die Vernunft zurückzuführen. De facto ist es aber unbestreitbar, dass das Recht im Vollsinne, nur als gesetztes, als positives Recht existiert, das durch gesellschaftliche Institutionen etabliert und durchsetzbar ist. Genau dies ist auch die Position des österreichisch-amerikanischen Rechtswissenschaftlers Hans Kelsen. Diese Position erinnert zugleich aber auch an die historische Rechtsauffassung, die das Recht, als rein äußere und…

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    9. Juli 2024 / No Comments

    Lesedauer 8 Minuten„Was vernünftig ist, ist wirklich und was wirklich ist, ist vernünftig“ Georg Friedrich Wilhelm Hegel Dieser oft sehr kontrovers diskutierte Satz, steht in engem Zusammenhang mit Hegels Rechtsphilosophie. Hegel argumentiert, dass das, was vernünftig ist – also das, was durch den Prozess der Vernunft als richtig und gerecht anerkannt wird – auch in der Realität existieren sollte. Wenn etwas wirklich ist, dann hat es sich laut Hegel durch die Prozesse der Vernunft und Geschichte als vernünftig erwiesen. So betrachtet wird die Vernunft nicht nur als eine abstrakte Idee verstanden, sondern als eine in der Welt wirksame Kraft, die die Wirklichkeit formt und durch diese reflektiert wird. Auch Hegels…

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    3. Juli 2024 / No Comments

    Lesedauer 5 MinutenWoher kommt das Recht? Teil 3 Die Historische Rechtsschule und die Volksgeist-Theorie „Man philosophiret in unsern Tagen lieber, als daß man historisiret, zum offenbaren Nachtheile der gründlichen Jurisprudenz“ Johann Anton Ludwig Seidensticker (deutscher Rechtsgelehrter, 1766-1817) Das Naturrecht versteht das Recht als etwas von außen gegebenes, sei es durch die natürliche Ordnung selbst oder durch eine transzendentale Autorität wie etwa durch ein göttliches Wesen. Bei Kant ist das Recht eine Selbstgebung der praktischen Vernunft im Lichte der Freiheit. Wenn Ihnen das im Hinblick auf die Frage „Woher kommt das Recht“ Schwierigkeiten bereitet, weil es Ihnen etwa zu mystisch erscheint, dann könnten Sie vielleicht mit den Theorien der Historischen Rechtsschule…

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