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  • Sartre und der Kellner: Wenn Authentizität zur Rolle wird
  • Sartre und das Nichts: Eine Philosophie der Lücke

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Philosophie

Das Loch an sich – Eine Untersuchung ohne Substanz

Lesedauer 5 MinutenEin Loch besteht aus nichts. Es kann tief sein, breit, gefährlich und teuer. Manche werden sogar bewacht. Das ist für etwas, das aus nichts besteht, beachtlich. Überhaupt ist…

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15. September 2026
Philosophie

Gieriges Fleisch

Lesedauer < 1 MinuteZellen binden sich. Zellen lösen sich.Sie fressen. Sie werden gefressen.Sie bauen auf, was zerfällt.Sie ersetzen, was verschwindet.Stillstand gibt es nicht. Ständige Bewegung unter der Haut, das Blut…

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18. Juni 2026
Existenzphilosophie, Philosophie, Sozialphilosophie

Sartre und die Freiheit: Warum seine beste Idee nicht funktioniert

Lesedauer 4 MinutenSartre und die Freiheit: Warum seine beste Idee nicht funktioniert Sartre hat vieles geschrieben, das sich lohnt. Aber fast alles geht auf eines zurück: die Freiheit. Und wer…

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2. Juni 2026
Existenzphilosophie, Sozialphilosophie

Sartre und der Kellner: Wenn Authentizität zur Rolle wird

Lesedauer 4 MinutenSartre und der Kellner: Wenn Authentizität zur Rolle wird Im letzten Text ging es um Sartre und das Nichts — darum, was in der Lücke passiert, die wir…

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28. Mai 2026
Existenzphilosophie, Sozialphilosophie

Sartre und das Nichts: Eine Philosophie der Lücke

Lesedauer 4 MinutenSartre und das Nichts: Eine Philosophie der Lücke Es passiert zwischen Stockwerk drei und vier. Die Aufzugtür schließt sich, die Hand ist schon am Handy. Niemand hat angerufen,…

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25. Mai 2026
Philosophie

Ein Universum das sich selbst erkennt: Eine poetische Phänomenologie des Absurden

Lesedauer 2 MinutenEin Universum das sich selbst erkennt: Eine poetische Phänomenologie des Absurden 13,8 Milliarden Jahre lang passiert nichts — jedenfalls nichts, was irgendwer bemerkt. Kein Auge, kein Gedanke, kein Wort.…

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13. Mai 2026
Sozialphilosophie

Der Dritte im Raum

Lesedauer 3 MinutenDer Dritte im Raum Zwei Menschen sitzen in einer Bar. Sie reden. Nichts Besonderes. Irgendwann betritt ein Dritter den Raum. Er setzt sich nicht zu ihnen und er…

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2. Mai 2026
Ethik und Moralphilosophie

Mäßigung: Meden agan – oder die Arbeit gegen sich selbst

Lesedauer 3 MinutenMäßigung: Meden agan oder die Arbeit gegen sich selbst „Halte Maß“ – das klingt nach dem Rat dieses Onkels, der selbst keines hält. Nach Mäßigung als bequemer Tugend,…

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10. April 2026
  • Philosophie

    Das Loch an sich – Eine Untersuchung ohne Substanz

    15. September 2026 / No Comments

    Lesedauer 5 MinutenEin Loch besteht aus nichts. Es kann tief sein, breit, gefährlich und teuer. Manche werden sogar bewacht. Das ist für etwas, das aus nichts besteht, beachtlich. Überhaupt ist das Loch ein merkwürdiger Gegenstand. Man kann es sehen, vermessen, fotografieren und einzäunen. Man kann hineinfallen. Man kann darin verschwinden. Man kann es graben, vergrößern, verkleinern und wieder zuschütten. Oder man kann es stopfen. Das klingt allerdings schon irgendwie nach Verwaltung. Nur anfassen kann man es nicht. Man fasst immer nur seinen Rand an. Der Rand des Schlaglochs ist Asphalt. Der Rand des Zahnlochs ist Zahn. Der Rand der Socke ist Wolle. Das Loch selbst bringt nichts mit. Es besitzt…

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    Marc-Anthony Widmann

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    26. Dezember 2023
    Mord an Iryna Zarutska

    Mord an Iryna Zarutska: Was hat Iryna Zarutska getötet?

    16. September 2025
  • Philosophie

    Gieriges Fleisch

    18. Juni 2026 / No Comments

    Lesedauer < 1 MinuteZellen binden sich. Zellen lösen sich.Sie fressen. Sie werden gefressen.Sie bauen auf, was zerfällt.Sie ersetzen, was verschwindet.Stillstand gibt es nicht. Ständige Bewegung unter der Haut, das Blut im Kreislauf,Reparaturen im Verborgenen, ohne Pause, ohne Sinn.Ein unaufhörliches Arbeiten an der eigenen Fortsetzung. Der Körper will. Und er will nicht morgen – er will jetzt.Er will essen, er will berührt werden, er will aufnehmen, umschließen, verschlingen.Ein Organismus, der sich erhalten muss, der sich reproduzieren will,der überall Reize findet, und alles wird zum Reiz. Bilder. Gerüche. Formen. Wärme. Essbares Fleisch. Begehrbares Fleisch. Kein Unterschied.Lust gegenüber allem, was genährt werden kann. Und alles kann genährt werden.Das ständige Verlangen. Der Hunger, der…

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    Marc-Anthony Widmann

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    26. November 2023
  • Sartre Freiheit
    Von Autor/-in unbekannt - Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37027143
    Existenzphilosophie,  Philosophie,  Sozialphilosophie

    Sartre und die Freiheit: Warum seine beste Idee nicht funktioniert

    2. Juni 2026 / No Comments

    Lesedauer 4 MinutenSartre und die Freiheit: Warum seine beste Idee nicht funktioniert Sartre hat vieles geschrieben, das sich lohnt. Aber fast alles geht auf eines zurück: die Freiheit. Und wer sie so radikal denkt wie Sartre, landet irgendwann bei einem Satz, den man nicht so leicht wegsteckt: Selbst der Sklave, sagt er, ist frei. Man muss das kurz sacken lassen. Denn Sartre meint das ernst. Der Sklave ist in seinen Handlungen eingeschränkt, soweit so klar — aber frei darin, wie er sich zu seiner Lage verhält. Er kann sie hinnehmen, ablehnen, dagegen aufbegehren. Ketten bestimmen, was er tun kann. Was er darüber denkt, bestimmen sie nicht. Das ist gleichzeitig das…

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    Marc-Anthony Widmann

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    Existenzphilosophie,  Sozialphilosophie

    Sartre und der Kellner: Wenn Authentizität zur Rolle wird

    28. Mai 2026 / No Comments

    Lesedauer 4 MinutenSartre und der Kellner: Wenn Authentizität zur Rolle wird Im letzten Text ging es um Sartre und das Nichts — darum, was in der Lücke passiert, die wir mit unseren Handys zuschütten. Diesmal geht es um das Gegenteil. Nicht um die Leere, sondern um jemanden, der zu voll ist. Und zwar von sich selbst. Es gibt diese eine Szene bei Sartre, die viele kennen. Es geht um einen Kellner in einem Pariser Café, der seine Arbeit ein bisschen zu gut macht. Seine Schritte sind etwas zu lebhaft, seine Verbeugung etwas zu gewissenhaft, die Bestellung nimmt er auf, als hinge sein Leben davon ab. Und dann die Sache mit…

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    Marc-Anthony Widmann

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    Sartre und das Nichts: Eine Philosophie der Lücke

    25. Mai 2026 / No Comments

    Lesedauer 4 MinutenSartre und das Nichts: Eine Philosophie der Lücke Es passiert zwischen Stockwerk drei und vier. Die Aufzugtür schließt sich, die Hand ist schon am Handy. Niemand hat angerufen, es gibt keinen Grund — aber sechs Sekunden Stille waren offenbar zu viel. Das macht so ziemlich jeder, und niemand weiß so genau, wann es angefangen hat. Die Lücke öffnet sich, und im selben Moment wird sie geschlossen. Keine bewusste Entscheidung, eher eine Gewohnheit, die so tief sitzt, dass sie sich wie Natur anfühlt. Die Frage ist nicht, warum wir das tun. Die Frage ist, was in der Lücke liegt, die wir so eilig zuschütten. Pierre ist nicht da Sartre…

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    Ein Universum das sich selbst erkennt: Eine poetische Phänomenologie des Absurden

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    Lesedauer 2 MinutenEin Universum das sich selbst erkennt: Eine poetische Phänomenologie des Absurden 13,8 Milliarden Jahre lang passiert nichts — jedenfalls nichts, was irgendwer bemerkt. Kein Auge, kein Gedanke, kein Wort. Nur Kollisionen, Gravitation, Strahlung und endloses Schweigen. Ein Universum, das sich ausbreitet, ohne zu wissen, dass es existiert. Und dann, irgendwann auf einem mittelmäßigen Planeten am Rand einer mittelmäßigen Galaxie, passiert etwas das sich nicht ankündigt: Materie fängt an zu denken. Und kurz darauf fängt sie an zu reden. Es fängt klein an. Bakterien, Einzeller. Blinder Stoffwechsel. Keine Absicht, kein Bewusstsein. Nur Reize und Reaktionen. Dann Nervensysteme. Sinne. Bewegung, die zielgerichtet wird. Aus Leben wird Wahrnehmung, aus Wahrnehmung so etwas…

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    Marc-Anthony Widmann

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    Der Dritte im Raum

    2. Mai 2026 / No Comments

    Lesedauer 3 MinutenDer Dritte im Raum Zwei Menschen sitzen in einer Bar. Sie reden. Nichts Besonderes. Irgendwann betritt ein Dritter den Raum. Er setzt sich nicht zu ihnen und er sagt auch nichts, er ist einfach nur da. Mit einem Mal kippt alles. Die Stimmen werden leiser oder lauter. Die Worte vorsichtiger oder schärfer. Die Blicke wandern. Das Gespräch, das eben noch zwischen zwei Leuten stattfand, steht plötzlich unter Beobachtung. Die westliche Philosophie beginnt gern beim Ich. Descartes allein vor dem Ofen, auf der Suche nach der einen unbezweifelbaren Gewissheit. Er findet sie in sich selbst. Das Ich als Fundament. Kein Du, kein Raum, nur ein Bewusstsein und ein Ofen,…

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    Mäßigung: Meden agan – oder die Arbeit gegen sich selbst

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    Lesedauer 3 MinutenMäßigung: Meden agan oder die Arbeit gegen sich selbst „Halte Maß“ – das klingt nach dem Rat dieses Onkels, der selbst keines hält. Nach Mäßigung als bequemer Tugend, die man sich leisten kann, wenn die Leidenschaften ohnehin schon erschöpft sind. Aber darum geht es nicht. Solon, einer der sieben Weisen Griechenlands, begegnete der Inschrift im Tempel des Apollon zu Delphi: meden agan – nichts zu viel. Er machte daraus keine Privatmaxime. Er machte daraus Politik. Seine Reformen in Athen zielten auf eine Gesellschaft, die zwischen Arm und Reich zerrissen war, weil beide Seiten zur Maßlosigkeit neigten. Die Reichen häuften an, die Armen verarmten weiter, das Gleichgewicht kippte. Auf…

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